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Aktuelle Regelungen zu Proben, Veranstaltungen und Musikunterricht

Aktuelle Meldung: Die sog. Hotspot-Regelung (Inzidenz über 1.000) wird vorübergehend von der Bayerischen Staatsregierung ausgesetzt.

 

Künftig soll in den Rahmenkonzepten (Proben im Bereich Laienmusik / für kulturelle Veranstaltungen) nur noch die Bezüge zur Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hergestellt werden. Wir haben für Sie die aktuellen Rahmenbedingungen für Proben, Veranstaltungen und Musikunterricht zusammengefasst:

 

Ausnahmeregelung für Schüler:innen

 

Die Ausnahme von 2G bzw. 2G plus bei musikalischer Eigenaktivität zugunsten minderjähriger Schüler:innen, die regelmäßig getestet werden, wird fortgeführt und soll auch künftig gelten.

 

Kinder bis zum sechsten Geburtstag, noch nicht eingeschulte Kinder sowie minderjährige Schüler:innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, stehen somit getesteten Personen gleich.

 

Regelungen für Proben im Bereich Laienmusik

  • 2G plus
  • FFP2-Maske
  • Mindestabstand von 1,5 m
  • keine Personenobergrenze (z. B. Kontaktbeschränkung auf 10 Personen greift nicht)

Für den Zugang zu Proben in den Bereichen Laienmusik und Amateurtheater gilt das 2G plus-Prinzip, wonach Geimpfte oder Genesene sowie Personen unter 14 Jahren zugelassen sind, wenn sie jeweils zusätzlich über einen gültigen negativen Testnachweis verfügen.

 

Es gilt grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Prinzipiell ist ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Personen einzuhalten. Von den Vorgaben zum Tragen einer FFP2-Maske sowie zur Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m kann ausnahmsweise abgewichen werden, soweit und solange dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Betätigung oder Darbietung führen würde bzw. mit dieser nicht vereinbar ist.

 

Eine Kapazitätsbeschränkung für die Teilnehmer:innen an einer Laienmusikprobe kann sich allein aus der Zusammenschau der Größe der Probenräumlichkeit und des Mindestabstands ergeben.

 

Regelungen für kulturelle Veranstaltungen (bis 1.000 Personen)

  • 2G plus
  • FFP2-Maske
  • Mindestabstand 1,5 m
  • Auslastung max. 25 % der Raumkapazität

Für den Zugang zu sämtlichen kulturellen Veranstaltungen gilt derzeit das 2G plus-Prinzip, wonach geimpfte oder genesene Besucher:innen sowie Personen unter 14 Jahren zugelassen sind, die jeweils zusätzlich über einen gültigen negativen Testnachweis verfügen. Kinder bis zum sechsten Geburtstag und noch nicht eingeschulte Kinder sowie Schüler:innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, stehen getesteten Personen gleich. Für Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige gilt das 3G-Prinzip.

 

Es gilt grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Für Mitwirkende ist die Maskenpflicht grundsätzlich nicht einzuhalten, soweit dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Betätigung oder Darbietung führen würde bzw. mit dieser nicht vereinbar ist.

 

In Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten dürfen maximal 25 % der Kapazität genutzt werden. Die zulässige Höchstteilnehmerzahl bestimmt sich nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt ist. Während der gesamten Veranstaltung ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, einzuhalten.

 

Regelungen im Bereich Musikunterricht

  • 2G für Schüler:innen
  • 3G für Beschäftigte und Ehrenamtliche
  • FFP2-Maske

Es gilt das 2G-Prinzip, wonach der Zugang für Musikschüler:innen sowie Besucher:innen zum außerschulischen Musikunterricht nur für Geimpfte, Genesene und Personen unter 14 Jahren, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, möglich ist. Für minderjährige Schüler:innen über 14 Jahren, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, ist die Zulassung zu diesem 2G-Bereich nur befristet - derzeit bis zum 12. Januar 2022 - gegeben, damit sie sich in diesem Übergangszeitraum impfen lassen können.

 

Für Beschäftigte und Honorarlehrkräfte sowie ehrenamtlich Tätige gilt das 3G-Prinzip.

 

Es gilt grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Die Maskenpflicht gilt nicht am festen Sitz- / Stehplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Die Maskenpflicht entfällt auch bei zwingenden Gründen, beispielsweise im Hinblick auf Musizieren oder andere künstlerische Betätigungen. Von der Maskenpflicht sind auch Kinder bis zum sechsten Geburtstag befreit.

 

Zusätzliche Regelungen

Geimpfte Personen, die zusätzlich vor mindestens 14 Tagen eine weitere Auffrischungsimpfung erhalten haben ("Booster"), benötigen keinen zusätzlichen Testnachweis. Die Auffrischungsimpfung ersetzt den Test.

 

Darüber hinaus können befristet - derzeit bis zum 12. Januar 2022 - minderjährige Schüler:innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, zur eigenen Ausübung musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten zugelassen werden, um sich in diesem Übergangszeitraum impfen impfen lassen zu können. Kinder bis zum sechsten Geburtstag, noch nicht eingeschulte Kinder sowie Schüler:innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, stehen getesteten Personen gleich.

 

Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und die vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält, müssen über einen höchstens 48 Stunden alten PCR-Test verfügen.

 

Die Probenveranstalter bzw. die Veranstalter bzw. Betreiber von Kulturveranstaltungen sind zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise verpflichtet.

 

Für Beschäftigte sowie Honorarkräfte und ehrenamtliche Tätige, die der Probenveranstalter mit der Durchführung der Probe betraut (Dirigent), gilt das 3G-Prinzip, sofern sie mit den Probenteilnehmer:innen sowie Besucher:innen in unmittelbarem Kontakt stehen. Bei einer Person, die die Probe leitet, ist regelmäßig davon auszugehen, dass solch ein unmittelbarer Kontakt gegeben ist.

 

Die Verantwortlichen haben ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen - bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 vorab unverlangt.

 

Die sogenannte "regionale Hotspot-Regelung" (wenn die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 1.000 überschreitet) wird vorübergehend ausgesetzt.

 

Quelle:
https://www.mon.bayern/aktuelle-news/aktuelle-regelungen-zu-proben-veranstaltungen-und-musikunterricht#c